Schon im Mittelalter wurde das Gesprochene durch flatternde Bänder in Gemälden und Druckgrafiken angedeutet. Im frühen 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche satirische Grafiken, die auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse Bezug nahmen. Zahllose dieser Karikaturen erschienen als Einzelblätter, andere als Illustrationen in den Zeitungen dieser Epoche. Die Grafiken belegen den raschen Übergang vom Spruchband zur voll ausgebildeten Sprechblase mit zahlreichen Zwischenformen


